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Der Pommernkonvent auf dem Pommerntreffen im Pommernzentrum

Diesmal war der gesamte Vorstand auf dem Pommerntreffen 2006 vertreten, jeder hatte bestimmte Aufgaben bei der Gestaltung der Tage übernommen; das Team wurde unterstützt von den beiden Pastorenfrauen aus Vorpommern. Der Einsatz begann mit der Morgenandacht von Pastor Haerter am Samstag in der Versöhnungskirche.

Pommern lebt
Frohes Widersehen auf dem Pommerntreffen

Aus Hinterpommern und Stettin waren nicht mehr ganze Busse gekommen, sondern kleinere Gruppen, meisten aus der deutschen Minderheit, doch aus Stolp waren es Vertreter der dortigen evangelischen Gemeinde deutscher Zunge, die auf dem Nachmittag der Begegnung von den Fortschritten bei der Renovierung der Kirche berichten konnten. Eine Großmutter erzählte ganz stolz von der kürzlichen Konfirmation ihrer Enkelin Magda: Es waren sechs Jugendliche in Stolp und sie war auserwählt, die Dankesrede an den Pastor, die Gemeinde und die Eltern und Paten zu halten. Natürlich wurde an diesem Nachmittag auch viel gesungen, besonders solche Lieder, die einst in Pommern beliebt gewesen waren wie „Harre meine Seele“. Die meisten Teilnehmer hatten zwar schon öfter in der Heimatkirche vom den Aktivitäten des Pommernkonvents gelesen, wollten ihn aber einmal persönlich kennenlernen, so daß die Versöhnungskirche zu unserer Freude gestrichen voll war.

Am Sonntag fand ein Gottesdienst in der Versöhnungskirche statt, in dem nochmals für die neue Orgel gesammelt wurde. Gleichzeitig traf man sich zu einem weiteren Gottesdienst im Pommernsaal. Das Titelbild aus der PZ vom 3. Juni hätte ebenso gut beim Gottesdienst aufgenommen werden können, in dem Pastor Haerter aus Zinnowitz die Liturgie und Pastor Riedel aus Penkun die Predigt hielt. Erstaunlich, wie Pastor Riedel den Predigttext Jeremia 31, 31-34 über den neuen Gnadenbund so auslegte, daß er auf unsere heutige Situation paßte. Ingrid Saenger, vielen Pommern als Frauenreferentin und Mitglied des Bundesvorstandes der PLM bekannt, stellte sich erstmals als Vorsitzende des Pommernkonvents vor, erzählte von seiner Arbeit und dem geplanten Seminar im Juli in Köslin.

Gottesdienst
Pastor Haerter bei der Liturgie

Im Anschluß an den Gottesdienst assistierten Pastor Riedel und Pastor Haerter bei der Kranzniederlegung am Gedenkstein für die verlorenen Heimatkreise in der Lindenallee – festgehalten auf einem Foto in der PZ vom 10. Juni, Seite 16, auf dem die PKST Präsidentin Margrit Schlegel und ein Bundesvorstandsmitglied der PLM einen Kranz niederlegen. Daneben wurde auch ein Foto vom Gottesdienst mit Blick auf den Altar publiziert.

Freude am Beisammensein
Der Pommernsaal war wieder gut gefüllt beim Gottesdienst.

Der Pommernkonvent dankt für die Kollekte vom Gemeindenachmittag in der Versöhnungskirche in Höhe von 188,60 € und die unerwartet hohe Kollekte beim Gottesdienst im Pommernsaal in Höhe von 628,69 € für die Betreuung der Evangelischen deutscher Zunge in Hinterpommern. Gott segne den Geber und seine Gaben!


Rita Scheller

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