Zurück zur Startseite Zurück zur Geschichte Teil 3
hat unter http://www.ev-ostkirchen.de/ eine eigene Homepage. Er ist der Spitzenverband für die evangelischen Hilfkomitees, in dem die Hilfskomitees (Hikos) aus den einstigen ostdeutschen Gebieten, aber auch aus den Gebieten außerhalb der alten Reichsgrenzen von 1937 zusammengeschlossen sind, in denen es einst deutsche Minderheiten evangelischer Konfession gab. Sie nennen sich meistens ... Gemeinschaft ... , nur das Hilfskomitee aus Pommern nennt sich „Konvent Evangelischer Gemeinden aus Pommern“, was zuweilen zu Verwechslungen führt.
Ursprünglich bemühten sich die in den Hilfskomitees zusammengeschlossenen Geistlichen und Laien, die schon in der Heimat aktiv am kirchlichen Leben beteiligt gewesen waren, um die Westintegration der Vertriebenen. In der SBZ/DDR waren diese Aktivitäten verboten, weil es offiziell keine Heimatvertriebenen, sondern nur „Umsiedler“ gab.
Schon lange vor der Wende waren die Mitglieder der einzelnen Hikos bemüht, die in der Heimat verbliebenen oder später dort zugezogenen Evangelischen materiell und geistlich zu unterstützen. Durch ihre starke Orts- und Personenkenntnis konnten sie auch mit geringen Mitteln recht intensiv helfen.
Traditionell war der Vorsitzende dieses großes Konvents ein Geistlicher. 1998 wurde mit Dr. Rita Scheller erstmals einen Frau aus dem Laienstand gewählt. Nach der Wahl vom 9. April 2002 setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen: Vorsitzende Dr. Rita Scheller aus dem Konvent der Ev. Gemeinden aus Pommern, stellv. Vorsitzender Pfarrer Christfried Boelter von der Gemeinschaft Evangelischer Posener; Schatzmeister ist P.i.R. Michael Fabi von den Siebenbürger Sachsen; die Beisitzer sind: P.i.R. Dr. Hans Henning Ness von der Gemeinschaft ev. Schlesier, Frau Ursula Weißgärber von den evangelischen Sudetendeutschen, Frau Erika Wiener vom Hiko der Ev.-Luth. Kirche aus Bessarabien. Die Geschäftsführung liegt bei OKR Rainer Rinne in der EKD.
Nach der Auflösung des Ostkirchenausschusses der EKD haben sich die meisten Hikos der EKMOE
(Ev. Komission für Mittel- und Osteuropa) angeschlossen. Deren Fachausschuss für Kirchengeschichte
organsiert die Herbsttagungen. Sie fand 2001 erstmals im Ausland und zwar in Dziegielow im Teschener
Land zum Thema „Diakonische Aufbrüche“ statt. Im Herbst 2002 man in der Nähe von
Prag eine Konferenz zum Thema „Pietismus“ statt, die trotz des Sommerhochwassers
planmäßig durchgeführt werden konnte.
Bei den Frühjahrstagungen tauschen die Hilfkomitees
Erfahrungen aus und überlegen gemeinsame Vorhaben; sie fand 2001 in Magdeburg und 2002 in
Brandenburg statt.
Im Anschluss daran fand die Mitgliederversammlung der EKMOE statt. Die nächste
Tagung ist vom 19. - 20.04.2005 nach Hannover einberufen worden.
Im Januar 2003 erschien die erste Ausgabe von OKI e-mail. Die Neuauflage der Ostkirchlichen Information bringt Mitteilungen und Berichte über die Herkunftsgbiete der evangelischen Hilfskomites, die im Konvent der zerstreuten evangelischen Ostkirchen vertreten sind. Interessenten mögen sich bitte direkt an Peter Maser: Peter.Maser@t-online.de wenden.